Wenn ich vor 1000 Frauen sprechen würde: Was eine starke Frau ausmacht

von | 29 Sep.. 2026 | Blogartikel, Lebensgestaltung, Mutter sein

Letzte Woche war ich auf dem Frauen-Business-Tag der IHK in Köln. Das Thema des Abends: die starke Frau.

Auf dem Rückweg habe ich mich gefragt: Wenn ich vor 1000 Frauen eine Rede halten würde, worüber würde ich sprechen?

Meine Antwort habe ich als Video aufgenommen. Hier kommen die Gedanken für dich zum Nachlesen.

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Die starke Frau nimmt sich selbst wichtig

Der Kern vorab: Eine starke Frau ist für mich eine Frau, die sich selbst und ihre Bedürfnisse wichtig nimmt.

Viele Frauen haben das nie gelernt. Ich zähle mich dazu. Ich habe mein Leben lang im Funktionsmodus gelebt. Ich habe gelernt: Es ist wichtig, für andere da zu sein und ihre Erwartungen zu erfüllen.

Schon früh habe ich gespürt, dass da irgendwas nicht stimmt. Und trotzdem hat es fast ein Jahrzehnt gedauert, bis ich den wahren Kern erkannt habe:

Ich bin wichtig. Darauf kommt es an.

Herauszufinden, was mir wichtig ist – unabhängig von dem, was andere von mir erwarten – war und ist eine Reise.

Du musst gar nichts tun

Meine spirituelle Lehrerin sagte vor einigen Jahren zu mir: „Daria, du musst gar nichts tun.“

Für mich war das unvorstellbar. Wie kann ich wertvoll sein, wenn ich nichts beitrage?

Und doch ist das eine zentrale weibliche Qualität: die Stille, das Nichtstun, das einfache Sein. Ich übe das selbst noch. Ich bin eine Macherin und mag es, Dinge zu kreieren, so wie dieses Video.

Doch ich habe erkannt: Ohne Stille ist dauerhaft kein Machen möglich.

Der dreistufige Brunnen

Ich nutze gern das Bild eines Brunnens mit drei Schalen.

Die erste Schale bist du. Mit deinen Bedürfnissen, mit allem, was du brauchst, um in deine Kraft zu kommen.

Erst wenn sie gefüllt ist, fließt das Wasser in die zweite Schale. Das ist dein Umfeld: deine Kinder, dein Mann, deine Nachbarn, deine Eltern. Wer dazugehört, ist individuell und verändert sich im Laufe des Lebens.

Erst wenn auch diese Schale gefüllt ist, bleibt Energie für die dritte. Ich nenne sie „den Rest der Welt“.

Bei mir war die erste Schale lange ein Sammelbecken. Ich dachte, ich wisse, was mich nährt. Doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass in meiner ersten Schale vieles lag, was da gar nicht hingehörte. Das zu sortieren ist ein Prozess. Und manchmal fühlen sich andere Menschen vor den Kopf gestoßen, wenn ich anfange, gut für mich zu sorgen.

Ist das nicht egoistisch?

Diesen Einwand höre ich oft.

Doch in meiner Welt ist jemand egoistisch, der ohne Rücksicht auf Verluste sein Ding durchzieht, oft aus Machtstreben oder Ego-Fantasien.

Ich meine etwas anderes: Selbstfürsorge. Darauf zu achten, was ich brauche, und einen Weg zu finden, das in mein Leben zu holen.

Dein erster Schritt: zwei Minuten

Je nachdem, wo du gerade stehst, kann ein erster Schritt klein sein. Zwei Minuten am Tag innehalten. Wenn du auf den Bus wartest, statt durch die sozialen Medien zu scrollen. Oder zwischen zwei Terminen, mit geschlossenen Augen.

Geh mit deiner Aufmerksamkeit in den Körper und frage dich: Was brauche ich jetzt gerade wirklich?

Vielleicht überraschen dich die Antworten, die aus deinem Inneren kommen, wenn sie endlich gehört werden dürfen. Es geht am Anfang nicht darum, alles sofort umzusetzen. Es geht darum, ein Gespür für dich und deine Bedürfnisse zu entwickeln.

Lass uns darüber sprechen

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, Fragen hast oder sagst „Daria, ich sehe das anders“, dann melde dich gerne.

Ich freue mich, wenn wir in den Austausch zu diesem wichtigen Thema kommen.

 

Von Herzen,

Daria

Daria Spirituelle Beratung Bonn Berufliche Neuorientierung Ausmisten

Ich freue mich darauf, dich persönlich kennenzulernen.  

Daria Spirituelle Beratung Bonn Berufliche Neuorientierung Ausmisten

Ich freue mich darauf, dich persönlich kennenzulernen. 

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